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Bildungspartnerschaft zwischen der Beruflichen Oberschule Würzburg und der DHBW Mosbach

29. April 2016

Während für Tausende von Studenteninnen und Studenten gerade erst wieder das Sommersemester begonnen hat, steigt bei den Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Berufsoberschule Würzburg die Spannung wegen der bevorstehenden Fach- bzw. allgemeinen Abiturprüfungen. Aber wohin geht die Reise danach? Egal ob Universität, Fachhochschule, Ausbildung oder duales Studium, die zukünftigen Absolventen können auf eine große Bandbreite an Angeboten zurückgreifen. Diese Vielfalt erschwert den Schülerinnen und Schülern aber häufig die Entscheidung, welchen Weg sie einschlagen sollen.

Die Staatliche Berufsoberschule hat es sich daher – ihrer Leitlinien "Chance, Verantwortung und Praxis" folgend – zur Aufgabe gemacht, schon frühzeitig Orientierungshilfe für die Schülerinnen und Schüler zu bieten, indem Netzwerke geknüpft, Informationsmessen organisiert und duale Partner zur Seite gestellt werden. Mit der Unterzeichnung einer Bildungspartnerschaft zwischen der Staatlichen Fach- und Berufsoberschule und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach wurde nun am Mittwoch, den 19. April, im Beisein von Vertretern der dualen Partner ein weiterer Schritt getan, um den Kontakt zu den Hochschulen und Betrieben zu intensivieren und die Studierfähigkeit der Schüler zu erhöhen.

Schulleiterin Oberstudiendirektorin Susanne Kraus Lindner und Prof. Dr. Seon-Su Kim, Prorektor der DHBW Mosbach und Leiter des Campus Bad Mergentheim, betonten die Wichtigkeit ihrer Kooperation, um die Schnittstellen zwischen Schule, Hochschule sowie Berufs- und Arbeitswelt zu optimieren. „Denkbar wäre zum Beispiel, Schülergruppen auf den Campus einzuladen, um sie dort zusammen mit Studierenden an einem simulierten ‚Business Case‘ arbeiten zu lassen“, schlug Kim vor. Die Schülerinnen und Schüler würden so Campusluft schnuppern und gleichzeitig Praxiserfahrung sammeln. Auch ein Austausch mit internationalen Studierenden sei bei einem derartigen Besuch in Bad Mergentheim oder Mosbach möglich, um, wie Kim es formuliert, „neuen Input für die Schüler zu schaffen.“

Shiran Habekost, Experte für Personalentwicklung beim dualen Partner Flyeralarm, könne sich umgekehrt vorstellen, dass Personaler im Rahmen des Wirtschafts- oder Kommunikationsunterrichtes im Klassenverband an der Schule erläutern, wie Stellenanzeigen richtig zu entschlüsseln seien oder was Bewerber in Assessment Centern zu erwarten haben. Thomas Pfandl von SSI Schäfer aus Giebelstadt bot an, Interessierten in Betriebsführungen einen ersten Einblick in die Abläufe eines Unternehmens zu gewähren. Dies würde auch mit den kompetenzorientierten Lehrplänen korrespondieren, so Kraus-Lindner.

Bereits in der Vorwoche der Unterzeichnung hatten die Schülerinnen und Schüler der Berufsober-schule bei der jährlich im Schulgebäude stattfindenden Informationsmesse „Schule & Beruf“ die Möglichkeit, die vielfältigen Bildungs- und Karrierewege nach der Schule, die vom Geschäftsführer über die Intensivkrankenschwester bis hin zur Klavierbauerin reichten, kennenzulernen. Auch einige duale Partner der DHBW Mosbach sowie die Universität Würzburg, mit der die Berufsoberschule bereits einen Kooperationsvertrag eingegangen ist, hatten sich bereits hier auf der Infomesse der interessierten Schülerschaft vorgestellt.

Pressemeldung der Staatlichen Berufsoberschule Würzburg