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Den Weg für 4. Industrielle Revolution ebnen

2. Mai 2014

IHK und DHBW organisieren Mosbacher Industrieforum für die Wirtschaft

Globalisierung, steigende Kosten und Ressourcenknappheit üben einen immer größer werdenden Druck auf die deutsche Industrie aus. Damit Unternehmen aus der wirtschaftlich starken Region Rhein-Neckar auch in Zukunft ihre Produkte unter dem Label „Made in Germany“ herstellen und auf dem Weltmarkt vertreiben können, ist eine stetige Optimierung der Produktionsprozesse erforderlich. Diese Herausforderung soll mit „Industrie 4.0“ gemeistert werden. Das heißt, Menschen, Ressourcen und Produktionslinien mit ihren Maschinen verbinden sich zukünftig zu dynamischen, selbst organisierenden und unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken. Damit beschreitet die wirtschaftliche Produktion den Weg zur vierten industriellen Revolution.

An dieser Stelle setzt das „Mosbacher Industrieforum“ am 13. Mai 2014 an, das gemeinsam von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach und der IHK Rhein-Neckar organisiert wird. Die Fachtagung informiert Unternehmer und Verantwortliche in den betroffenen Arbeitsfeldern der Industrieproduktion über neueste Entwicklungen zu „Industrie 4.0“ und bietet Anregungen, wie sich zukünftige Produktionsszenarien realisieren lassen. 

„Die schnelle Umsetzung von Industrie 4.0 in Verbindung mit Innovationskraft und -geschwindigkeit sichert unseren Unternehmen den Erfolg auf den Weltmärkten“, so Axel Nitschke, Hauptgeschäftsführer der IHK Rhein-Neckar. „Zusammen mit der DHBW Mosbach, die ihre Studiengänge zukunftsorientiert ausrichtet, haben unsere Unternehmen von Anfang an die Chance, ihren Nachwuchs für die neuen Herausforderungen von Industrie 4.0 maßgeschneidert auszubilden“, so Nitschke weiter.

Vorträge aus Theorie und Praxis

In verschiedenen Vorträgen wird das Thema aufgearbeitet: Moderne Ansätze des Fertigungs- und Informationsmanagements in der Theorie stehen genauso auf der Agenda wie Praxisbeispiele aus der Automobil- und Serienfertigung oder die digitale Vernetzung intelligenter Systeme für Service, Instandhaltung, Logistik und Energie. Die sechs Referenten sind überwiegend erfahrene Praktiker aus der Wirtschaft, aber auch Hochschulprofessoren. „Die Teilnehmer des Mosbacher Industrieforums profitieren so von einer bestmöglichen Verzahnung von Praxis und Wissenschaft. Das war uns als Duale Hochschule besonders wichtig“, so Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik an der DHBW Mosbach.

Führung durch neues DHBW-Labor

Wesentliches Element von „Industrie 4.0“ ist die produktionsnahe Informationstechnologie. Die DHBW Mosbach reagiert auf diese Entwicklung in der Wirtschaft mit der Einrichtung eines neuen Labors, das nach den Vorträgen besichtigt werden kann. Typische Produktionsanlagen und Fertigungsprozesse, insbesondere auch von mittelständischen Betrieben, können dort in Form von Modellen, Simulationen oder auch realen Teilkomponenten nachgebildet und mit realen Informationssystemen vernetzt, analysiert und gesteuert werden. „Auf diese Weise lassen sich Nutzenanalysen und Effizienzgewinne vor dem Einsatz von modernen Informationssystemen wie MES leicht erstellen und ermitteln“, weiß Prof. Dr. Christian Kuhn, Mit-Initiator der Veranstaltung und Leiter des Studiengangs Elektrotechnik an der DHBW Mosbach.

Die kostenfreie Fachtagung richtet sich an Geschäftsführer, Produktions- und Logistikleiter, Service- und Instandhaltungsmanager sowie IT-Verantwortliche mittelständischer Unternehmen aus allen Branchen. Eine Anmeldung ist erforderlich (www.rhein-neckar.ihk24.de, Dokument-Nr. 169740 über die Dokumentensuche auf der Webseite).

Eckdaten der Veranstaltung:
Datum: Dienstag, 13.05.2014
Uhrzeit: 15:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Gebäude A der DHBW Mosbach, Lohrtalweg 10, 74821 Mosbach

Veranstaltungsflyer