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Der Grundstein für beruflichen Erfolg

12. Dezember 2014

DHBW Mosbach verabschiedet Absolventen in Bad Mergentheim

Die DHBW Mosbach feierte heute ihre 169 Absolventinnen und Absolventen am Campus Bad Mergentheim. Nach drei Jahren Studium bekamen sie ihr Bachelor-Zeugnis und haben damit „die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben“, so Campusleiter Seon-Su Kim.

76 der Absolventen schlossen ihren Bachelor in der Studienrichtung BWL-International Business ab, 36 in BWL-Gesundheitsmanagement und 57 in BWL-Foodmanagement. Sie alle haben lehrreiche, anstrengende, aber auch schöne Momente im Schloss in Bad Mergentheim erlebt. „Nicht nur für Sie, auch für uns gibt es zwei besondere Momente während eines Studiums“, begrüßte Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim die Ehemaligen. „Am ersten Tag, bei der Erstsemesterbegrüßung, haben wir Sie neugierig erlebt, vielleicht sogar ängstlich oder besorgt, wie es weitergehen wird. Umso schöner ist es für uns, Sie am zweiten besonderen Tag zu sehen, an Ihrer Graduierungsfeier. Sie haben viele neue Menschen kennengelernt und sich weiterentwickelt.“ Auch Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann freute sich mit den Bacheloranden über den Meilenstein in deren Leben: „Dieser duale Abschluss ist der Grundstein für Ihren beruflichen Erfolg.“

Vorfreude auf Theoriephasen

Christian Kaiser, der BWL-International Business studiert hat, bestätigt: „Die Zeit an der DHBW Mosbach mat mich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weitergebracht.“ Er erinnert sich noch gut an die Anfangszeit in Bad Mergentheim, die ersten Zweifel, ob die kleine Kurstadt genug studentisches Flair entwickeln würde. „Doch in den Kursen hat sich schnell ein guter Zusammenhalt entwickelt. Leben und Lernen im Schloss wurde in der Gemeinschaft mit den anderen nicht nur erträglich: Wir konnten es bald genießen und haben mit Vorfreude unsere Rückkehr in die Theoriephasen erwartet.“

Persönliche Stärken und Interessen erkennen

Ihr Studium und den Campus behalten die Absolventen in positiver Erinnerung – so wie Tim Bender, der BWL-Gesundheitsmanagement studiert hat. „Vor allem die praxisnahen Erfahrungen helfen, persönliche Stärken und Interessen besser zu erkennen und abzuwägen. Insbesondere bietet sich durch das duale Studium die Chance, unterschiedliche betriebswirtschaftliche Bereiche zu durchlaufen.“ Dieser umfassende Einblick hat dem 24-Jährigen letztlich auch geholfen, sich nach dem Studium als Quereinsteiger schnell in eine neue Branche einzuarbeiten, denn inzwischen ist er bei Würth Industrie Service tätig.

Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen optimal

Auch Marius Preuss, BWL-Food Management-Absolvent, resümiert: „Ich habe ausschließlich positive Erfahrungen gemacht und würde mich immer wieder für ein BWL-Food Management-Studium entscheiden. Der Wechsel zwischen den Praxis- und Theoriephasen war optimal ausgestaltet.“ Marius Preuss stammt ursprünglich aus Rottweil und arbeitet bei der Steuerkanzlei Preuss in Bad Dürrheim.

Branchenspezifische BWL-Kenntnisse

Alumna Nicole Kanne studierte ebenfalls BWL-Food Management am Campus Bad Mergentheim und schätzt die Besonderheit des Studiengangs: „Die Verbindung von BWL mit Food-Themen, wie beispielsweise Warenkunde oder Ernährungslehre, ist genial.“ Aber auch das Studentenleben und gemeinsame Unternehmungen kamen beim Studium nicht zu kurz. So erinnert sich die 25-Jährige besonders gerne an die kulinarische Studienfahrt durch das Piemont sowie die gemütlichen Abende mit Freunden in Bad Mergentheim. Erstsemestern rät sie, so viel Wissen wie möglich aufzusaugen, sich nicht unterkriegen zu lassen und die Zeit zu genießen. Vor Beginn ihres Studiums machte Nicole Kanne eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel und arbeitete während ihres Studiums im Bereich Qualitätsmanagement. Inzwischen ist sie bei ihrem Ausbildungspartner tegut als Kundenbetreuerin angestellt.

Praxisorientierte Vorlesungen und unkonventionelle Lehrmethoden

Lisa Schraud, BWL-Gesundheitsmanagement, wurde ebenfalls von ihrem Dualen Partner, der Stiftung Juliusspital Würzburg, direkt übernommen. Sie arbeitet dort im Qualitätsmanagement und im Controlling. Die 23-Jährige mochte in Bad Mergentheim besonders die „praxisorientierten Vorlesungen mit sinnvollen, manchmal auch unkonventionellen Lehrmethoden und Rollenspielen.“ Die besondere Herausforderung im Studium lag ihrer Meinung nach nicht immer am Schwierigkeitsgrad der Prüfung, sondern auch in der Selbstorganisation, also beispielsweise möglichst viel in kürzester Zeit zu lernen. „In Sachen Zeitmanagement und auch Improvisation sind die DHBW-Studenten auf jeden Fall gut für die Zukunft vorbereitet.“

Bereit für das nächste Studium

Für die Zukunft vorbereitet ist auch Pierre Vidal. Er ist nicht nur bereit für das Berufsleben, sondern nimmt demnächst auch ein berufsbegleitendes Masterstudium in Angriff. Der 23-Jährige wohnt bei Limburg an der Lahn und ist bei Fritz Stephan GmbH Medizintechnik im Marketing tätig. Sein Rat für die Erstsemester: „Mit Fleiß können (fast) immer gute Resultate erzielt werden.“ Besonders positiv bleibt ihm die Berlinfahrt mit dem gesamten Studiengang in Erinnerung. „Da die Berlinfahrt am Ende des 6. Semesters stattfand, war der Klausurstress vorbei, so dass jeder die Fahrt entspannt genießen konnte.“

Bildergalerie zur Graduierungsfeier