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„DHBW-Absolventen sind eine Nasenlänge voraus“

5. Dezember 2014

Graduierungsfeier an der DHBW Mosbach

Mosbach, 5. Dezember 2014 – Die einen kommen, die anderen gehen. Während am Montag die letzten Studierenden des neuen Studienjahrs 2014/15 in ihre erste Theoriephase gestartet sind, verabschiedet die Duale Hochschule Baden-Württemberg am Standort Mosbach heute feierlich mehr als 900 Absolventen. Lehrreiche, anstrengende, aber auch schöne Momente haben die frischgebackenen Bacheloranden in den vergangenen drei Jahren erlebt.

Lobende und anerkennende Worte findet Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann für die jungen Leute: „Sie haben in Ihrem dualen Studium nicht nur Ihr Wissen erweitert, sondern auch Ihre soziale Kompetenz im Unternehmen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“ Die jungen Leute seien Absolventen anderer Hochschulformen durch ihre Berufserfahrung mehr als eine Nasenlänge voraus.

Guter Start ins Berufsleben

Maria Halbig, die Mechatronik studiert hat, kann das bestätigen: „Ohne die Erfahrung, die ich bereits im Studium im Unternehmen gesammelt habe, hätte ich nicht mit einem Bachelorabschluss in einer solchen Position einsteigen können.“ Die 24-Jährige startete ihre Karriere bei Bosch Rexroth und arbeitet nun bei der Bosch Engineering GmbH in Abstatt in der Abteilung Entwicklung Aktuatoren und Sensoren. An der DHBW Mosbach schätzt sie besonders „die geringe Anzahl an Studenten in einem Kurs“ und „wie familiär“ es hier ist.

In der Heimat bleiben

Halis Dalkilic sieht das ähnlich: „Meine schönsten Erinnerungen an die Studienzeit sind die gemütlichen Runden mit meinen Kommilitonen – ganz gleich ob Grillaktionen, lange Partynächte oder Brainstorming in der Cafeteria.“ Er stammt aus der Region – der Neckar-Odenwald-Kreis ist seine Heimat: „Es hat große Vorzüge, während seiner Studienzeit nicht von Zuhause ausziehen zu müssen. Genau dieser Aspekt hat mir das duale Studium in Mosbach sehr attraktiv gemacht.“ Die Volksbank eG Mosbach betreute ihn als Dualer Partner während seines BWL-Studiums mit Studienrichtung Bank. Dort ist Dalkilic nun als Wertpapierspezialist in der Beratung tätig und beginnt bereits im nächsten Jahr ein fachspezifisches Weiterbildungsstudium. Danach will er berufsbegleitend noch einen Master aufsetzen. Er sagt: „Für mich war das duale Studium die absolut beste Entscheidung.“

Die Liebe in Mosbach gefunden

Aber auch wer von weiter weg kommt, kann in Mosbach heimisch werden oder sogar die Liebe finden. So wie Maschinenbau-Absolvent Jonas Ast, der durch sein Engagement in der Studierendenvertretung seine Freundin kennengelernt hat. Der Niedersachse lebt aktuell in Obrigheim und absolviert ein Praktikum bei der Audi AG in Neckarsulm, weil er „noch mehr berufliche Erfahrungen sammeln“ wolle. Seine wichtigste Erkenntnis aus dem Studium: „Ich konnte mir selbst beweisen, flexibel zu sein und mich an verschiedenen Orten in unterschiedliche Aufgaben einzuarbeiten, wovon ich auf jeden Fall profitiere.“ Trotzdem wünscht sich der 22-Jährige, „zukünftig etwas sesshafter zu werden“. Allen Erstsemestern rät er, eine „Zeit im Ausland zu verbringen“. Ast selbst war im 4. Semester für eine lange Praxisphase in einem Partnerbetrieb seiner Firma in Pennsylvania/USA.

Einmalige und prägende Erfahrung im Ausland

Gleiches empfiehlt Viktoria Müller, die Wirtschaftsingenieurwesen mit der Richtung Internationales Technisches Projektmanagement studiert hat: „Die Erfahrungen, die man in dieser Zeit gewinnt, sind wirklich einmalig und prägen sehr für die Zukunft.“ Sie muss es wissen, denn die aus Mittelfranken stammende Projektingenieurin hat das letzte Studienjahr vollständig an der University of South Wales in der Nähe von Cardiff verbracht. „Ich lernte viele Menschen über das Studium und den Sport kennen. Wir haben weiterhin Kontakt und werden uns auch gegenseitig besuchen.“

Weitere Eindrücke und Erinnerungen der Absolventen finden Sie auf Facebook:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.995373447146910.1073741843.264732263544369&type=1

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