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Erster Platz für Bauwesen-Studenten

15. Dezember 2015

Team der DHBW Mosbach gewinnt Internationalen Baubetriebswettbewerb

Die Preisträger (Mitte) mit ihrem Professor und dem Baubetriebsdozenten (Foto: Peri)
Das diesjährige Bauprojekt war eine mehrgeschossige Wohnanlage mit einer darunterliegenden Tiefgarage (Foto: Peri)

Ein Team des Studiengangs Bauwesen-Projektmanagement der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach machte den ersten Platz bei der Internationalen Baubetriebsübung. „Der international ausgeschriebene Wettbewerb vermittelt Lehrinhalte des Baubetriebs mit hohem Bezug zur späteren Berufspraxis der Teilnehmer“, so Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Hartmut Werner.

Der Wettbewerb war mit 20.000 Euro dotiert. Die Studierenden reichen ein Konzept ein, das alle Bereiche von der Leistungsbeschreibung, der Baustelleneinrichtung über die Bauverfahren bis hin zur Bauablaufplanung umfasst. Für die Peri-Baubetriebsübung wird stets ein reales Projekt ausgewählt. Das diesjährige Bauprojekt war eine mehrgeschossige Wohnanlage mit einer darunterliegenden Tiefgarage. Namhafte Fachleute aus der Industrie bewerten die eingereichten Arbeiten und bilden die Jury bei der Endausscheidung.

Unter mehr als 30 Teams wurden die fünf besten Gruppenarbeiten ausgewählt und die Finalisten präsentierten ihre Lösungen Ende November 2015 im Peri Fortbildungszentrum Weißenhorn vor Publikum und der Fachjury. Mit einer sehr guten schriftlichen Ausarbeitung und einer überzeugenden Präsentation erkämpften sich Christian Jakob und André Pöbel vom Studiengang Bauwesen-Projektmanagement bei der Endausscheidung den ersten Platz. Dabei wurden namhafte Universitäten und Hochschulen auf die Ränge verwiesen. Drei weitere Teams aus Mosbach haben teilgenommen, eines davon erreichte den 8. Platz. Betreut wurden sie von ihrem Baubetriebsdozenten Dr. Helmut Schweer.

Die hohen Teilnehmerzahlen beweisen das große Interesse des Nachwuchses. Darüber hinaus zeigt das diesjährige Ergebnis, dass das Duale Studium in Mosbach die optimale Mischung aus Theorie und Praxis vermittelt.  „Gleichzeitig ist der Wettbewerb eine hervorragende Möglichkeit für die Studierenden, Kontakte zu knüpfen und sich ein Bild über die Zulieferindustrie zu machen“, erklärt Werner.

Allen Teilnehmern der Endausscheidung winkte neben dem Preisgeld eine abwechslungsreiche, zweitägige Veranstaltung in Ulm und Umgebung – unter anderem mit einer Führung durch das der Aufgabenstellung zugrunde liegende Projekt. Die Preisträger wurden auch im Rathaus der Stadt Ulm empfangen und vom Baubürgermeister Tim von Winning persönlich begrüßt.