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„Fallstricke beim Aufbau und der Führung eines Joint Ventures in China“

25. November 2016

Dr. Günter Hermann referierte in einem Impulsvortrag über Risiken und Chancen von Unternehmensgründungen in China.

 


Bad Mergentheim, 21. November 2016. Wissen anwenden und konstruktiv kritisch an Themen herangehen, mit diesem Ziel lud der Studiengang BWL-International Business Studierende zu einem anschaulichen Expertenvortrag ein.

Für diese Veranstaltung im neuen Format konnte Dr. Günter Hermann gewonnen werden. Hermann ist Experte auf dem Gebiet Joint Ventures in China.
„Mit diesem Event haben wir eine neue Plattform zum Lernen und Diskutieren geschaffen“, erklärte Prof. Dr. Enrico Purle, Studiengangsleiter BWL-International Business, zu Beginn. Neben dem Vortrag zu einem aktuellen Thema mit anschließender Fragerunde konnten die Teilnehmenden in einem zweiten Teil untereinander ins Gespräch kommen und sich „vernetzen“. Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim hob in seinem Grußwort hervor, dass solche Veranstaltungen „Meilensteine im Studium sein werden, an die man sich gerne erinnert“.

Hermann, langjähriger CEO der SGL Group in China, referierte in seinem spannenden Fachvortrag über die Schwierigkeiten aber auch Chancen beim Aufbau eines Joint Ventures in China. „Chinas Entwicklung wird das Weltgeschehen in den kommenden Jahren prägen und auch Deutschland verändern“, stellte Hermann fest.

1994 führte ihn ein Projekt zum ersten Mal nach China. 1997 zog er mit seiner Familie nach Shanghai und gründete in den Folgejahren mehrere Tochterunternehmen und Joint Ventures für SGL in China und benachbarten asiatischen Ländern.

Im Rahmen der Gründung und der Leitung dieser Joint Ventures lernte Hermann die chinesische Kultur, das politisches System, die Wirtschaftssteuerung aber auch die Innovationskraft kennen. Mit kleinen Anekdoten aus seinem reichen Erfahrungsschatz verdeutlichte er die kulturellen Unterschiede und Fallstricke. „Jeder sollte in seinem Studium oder auch in seiner beruflichen Laufbahn einmal im Ausland arbeiten und sich mit der entsprechenden Kultur auseinandersetzen“, empfahl Hermann. China als aufstrebende Weltmacht bietet gerade für Führungskräfte eine Plattform für die eigene berufliche Weiterentwicklung.

Im Namen der Gastgeber dankte Prof. Dr. Rainer Jochum, Studiengangsleiter BWL-International Business, dem Referenten für die erkenntnisreichen und authentischen Ausführungen: „Der Vortrag fesselte alle Anwesenden, auch nach einem Tag voller Vorlesungen und Arbeit“. Abgerundet wurde der Abend im Forum des Deutschordensschlosses bei einem gemeinsamen „Networking“ zwischen Studierenden, Professoren und dem Referenten.

Die Studierenden waren begeistert: „Ich fand die Veranstaltung sehr gelungen und gut organisiert! Es war interessant und hat sehr viel Spaß gemacht. Ich konnte vom Gespräch mit Dr. Hermann noch viele Anregungen und Tipps mitnehmen und freue mich deshalb bereits auf die nächste Veranstaltung dieser Art.“