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Fit für ein duales Studium in Deutschland

4. August 2015

15 internationale Schüler zu Gast an DHBW-Campus in Bad Mergentheim

„Sommer im Schloss“ bedeutet für 15 Schüler aus 6 europäischen Ländern besondere Sommerferien: Sie bekommen neben einem vierwöchigen Intensivdeutschkurs Einblick in das Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach am Campus Bad Mergentheim. Idealerweise bewerben sie sich danach für ein Praktikum und einen Studienplatz – und sind damit besondere Arbeitskräfte für die Dualen Partnerunternehmen in der Region. Denn sie bringen ihre interkulturellen Erfahrungen mit und lindern den Fachkräftemangel.

„Internationalität ist ein wichtiges Element unserer Hochschule und insbesondere des Campus“, begrüßte Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim am 3. August die Gäste aus Bulgarien, Italien, Rumänien, Polen, Kroatien und Estland. „Und mit Ihnen zusammen möchten wir noch internationaler werden.“ Die Schüler bekommen vier Wochen im August die Gelegenheit, Deutschland nicht nur als Urlaubsland kennenzulernen, sondern als Land zum Studieren und Arbeiten. Dafür sorgen Besuche bei neun Dualen Partnerunternehmen sowie ein Bewerbungscoaching mit anschließendem Speeddating. Deutsch sprechen die internationalen Gäste bereits auf hohem Niveau, im Intensivkurs wird nun der Feinschliff für ein potentielles duales Studium an der DHBW erfolgen. Das Projekt war 2014 erfolgreich angelaufen und wird seit 2015 vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert. Zur Anschubfinanzierung des Projekts erhält der Campus Bad Mergentheim Unterstützung von der hauseigenen Stiftung „Pro DHBW Mosbach“ und weiteren Stiftern und Unterstützern.

Grundstein für beruflichen Erfolg

Die Projektbetreuer Prof. Dr. Enrico Purle und Stefan A. Riedl stellten den Schülern das Programm vor und zeigten, welche Vorteile ein duales Studium bereits vor Studienbeginn haben kann: Eine Teilnehmerin aus dem letzten Jahrgang beginnt 2015 ihr Studium in Mosbach. Sie sei mit viel Gelassenheit in ihre Abiturprüfung gegangen, denn sie hatte ihren Studienvertrag bereits in der Tasche und den Grundstein für ihren beruflichen Erfolg damit schon unabhängig von ihren Noten gelegt, so Riedl. „Die Dualen Partner in der Region sind sehr an internationalen Fachkräften und damit an Ihnen interessiert“, führte Purle aus. „Denn sie haben Niederlassungen, Lieferanten oder Kunden in den Ländern, aus denen Sie stammen.“

Oberbürgermeister Glatthaar verglich das Abenteuer, das vielleicht in Zukunft auf die Schüler wartet, mit Wein aus der Region: „Die Tauberschwarz ist etwas Besonderes, denn sie wächst nur bei uns im Taubertal. Und genauso ist dual studieren etwas Besonderes, anspruchsvoller und aufregender als ein Studium an der Universität.“ Er riet den Schülern, beides zu probieren: die Weinsorte und eine Bewerbung an der DHBW Mosbach.