Überschrift


Professor Reinhold Geilsdörfer tritt zum Ende des Studienjahres in den Ruhestand

9. März 2015

Ministerin Theresia Bauer und Daimler-Vorstand Wilfried Porth: „Reinhold Geilsdörfer hat Herausragendes für die DHBW geleistet“

Prof. Reinhold R. Geilsdörfer

Der Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), Professor Reinhold Geilsdörfer (64), hat den Aufsichtsrat der DHBW darüber unterrichtet, dass er zum Ende des laufenden Studienjahres in den Ruhestand treten wird. Diese Entscheidung Geilsdörfers gaben Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Wilfried Porth, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und Vorsitzender des DHBW-Aufsichtsrates, am Freitag (6. März 2015) in Stuttgart bekannt.

Ministerin Bauer: „Präsident Geilsdörfer, der im Frühjahr 2011 die Leitung der DHBW von Gründungspräsident Professor Dr. Hans Wolff übernahm, hat in den vergangenen Jahren die DHBW mit großem Geschick, Umsicht und eindrucksvollem Gespür für neue Entwicklungen und Chancen geführt. Er hat es dabei verstanden, in der komplexen Organisationsstruktur der DHBW mit ihren neun Standorten und drei Außenstellen die Balance zwischen der notwendigen Weiterentwicklung zentraler Leitungs- und Steuerungsstrukturen auf der einen Seite und der Gewährleistung funktionsfähiger und leistungsstarker DHBW-Standorte in den Regionen auf der anderen Seite zu finden“.

Wilfried Porth: „Professor Geilsdörfer war für die DHBW der richtige Mann zur richtigen Zeit. Er hat es in besonderer Weise verstanden, aufbauend auf den dezentralen Stärken der DHBW-Standorte und ihrer dualen Partner eine Hochschule zu formen, die heute Vorbild für viele nicht nur in Baden-Württemberg ist“.

In der Amtszeit Geilsdörfers als Präsident verzeichnete die DHBW ein beeindruckendes Wachstum auf rd. 34.000 Studierende. Die DHBW ist damit inzwischen die größte Hochschule Baden-Württembergs. In dieser Zeit erfolgten wegweisende Weichenstellungen für die DHBW. So wurde bereits im Doppelhaushalt 2013/14 die Grundfinanzierung der Hochschule verbessert. Unter Leitung von Professor Geilsdörfer wurde eine zukunftsweisende, berufsbegleitende Masterkonzeption der DHBW entwickelt und hierfür das DHBW Center for Advanced Studies (CAS) in Heilbronn eingerichtet. Außerdem erfolgte die Weiterentwicklung des DHBW-Campus Heilbronn zur neunten Studienakademie der DHBW.

Ministerin Bauer: „Bei den Verhandlungen zum Hochschulfinanzierungsvertrag 2015 bis 2020 hat Präsident Geilsdörfer als kompetenter, hartnäckiger und verlässlicher Verhandlungspartner des Landes dafür gesorgt, dass die besonderen Bedürfnisse der DHBW als einer in den letzten Jahren weit überdurchschnittlich gewachsenen Hochschule angemessen Berücksichtigung fanden“.

Der Aufsichtsrat der DHBW hat in seiner Sitzung am 6. März die Einrichtung einer Findungskommission beschlossen, die mit der Suche des/der künftigen DHBW-Präsidenten/-in beauftragt wurde. Mit Daimler-Vorstand Wilfried Porth als Vorsitzendem des Aufsichtsrates sowie Ministerin Bauer und Prof. Roland Klinger, Direktor des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS), wurde die Findungskommission von Seiten des Aufsichtsrates hochkarätig besetzt. Hinzu kommen noch drei vom Senat der DHBW zu bestimmende Mitglieder der Findungskommission.

Theresia Bauer und Wilfried Porth betonten: „Die DHBW ist uns sehr wichtig. Deshalb werden wir alles daran setzen, diese herausragende Leitungsfunktion nach dem Ausscheiden von Präsident Geilsdörfer mit einer starken Führungspersönlichkeit zu besetzen, damit die erfolgreiche Entwicklung der DHBW konsequent fortgesetzt werden kann“. 

 

In neuer Funktion für die Dieter Schwarz Stiftung


Prof. Reinhold R. Geilsdörfer wird sich ab November 2015 einer neuen Aufgabe widmen. Gestern gab die Dieter Schwarz Stiftung bekannt, dass er die Geschäftsführung übernehmen wird. Er verantwortet dort künftig den gesamten Hochschulbereich, die Stiftungsprofessuren und die Projekte des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft.

Dazu Dr. Erhard Klotz für die Stiftung:
„Professor Geilsdörfer bringt vielfältige Erfahrungen und beste Kontakte im Hochschulbereich mit und wird die Kooperation der Hochschulen auf dem Bildungscampus sowie die Vision der Stiftung zur 'Wissensstadt Heilbronn' tatkräftig vorantreiben.“

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Dieter Schwarz Stiftung