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Vernetzung aller Forschungsinteressierten

13. Dezember 2016

Drittes Doktorandenkolloquium an der DHBW Mosbach

 

Nachdem das zweite Doktorandenkolloquium im Papierforschungszentrum in Gernsbach stattfand, hat die DHBW Mosbach zum dritten Kolloquium wieder nach Mosbach eingeladen. Dabei folgten nicht nur Promovierende der DHBW, sondern auch interessierte Professorinnen und Professoren sowie Laboringenieurinnen und -ingenieure der Einladung.

Das Kolloquium dient den Promovierenden an der DHBW als Plattform für wissenschaftlichen Austausch. Während der Veranstaltung stellten vier Promovierende des Standorts Mosbach und einer des Standorts Karlsruhe ihre Forschungsprojekte vor, um durch die anschließende Diskussion neue Impulse für ihre Arbeit zu erhalten. „Über die standortübergreifende Teilnahme haben wir uns ganz besonders gefreut, da das Ziel der Veranstaltung die Vernetzung aller Forschungsinteressierten ist“, so der Dekan des Ressorts Forschung, Prof. Dr. Max Mühlhäuser.

Das Kolloquium war dabei vor allem durch die fachliche Bandbreite geprägt. Christian Götz eröffnete mit einem Vortrag über die neuesten Erkenntnisse auf seinem Forschungsgebiet der Bilanzpolitik. Christan Düsi stellte Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Didaktik für Mathematik vor. Marcela Maldonado Lee, Chethan Mohan Kumar und Stefan Reinhard referierten über die technischen Problemstellungen ihrer Promotionsarbeiten, die thematisch von Schachtkraftwerken über Oberflächenreinigung mit Freistrahlen bis hin zu Extrusionsschäumen von Polypropylen reichten. Auch Professor Dr. Bernd Bachert, der Initiator des Mosbacher Doktorandenkolloquiums, ist begeistert. „Es ist immer wieder spannend, bei jeder Veranstaltung den Fortschritt der Arbeiten zu sehen. Die neuen Ergebnisse, Erkenntnisse, aber auch die Herausforderungen, die sich während der Bearbeitung der wissenschaftlichen Themen ergeben, sind immer wieder interessant und bieten genügend Potential für interdisziplinäre Diskussionen.“

Die fachfremden Kolleginnen und Kollegen stellten dabei kein Problem, sondern im Gegenteil eine Bereicherung dar. Christian Düsi resümierte: „Ein solch gemischtes Publikum erfordert ein vollständiges Umdenken in der Präsentation des Forschungsprojektes. Man kann Ideen des Projektes auch präsentieren, ohne viele Fachbegriffe zu verwenden. Daher hilft einem speziell die Interdisziplinarität weiter, um neue Denkräume für seine eigene Arbeit zu eröffnen.“ Dieses Querdenken schätzte auch Kumar besonders.

Auch die anschließende Diskussion innerhalb der familiären interdisziplinären Gruppe habe dazu beigetragen, neue Impulse für die Arbeit mitzunehmen, so Marcela Maldonado Lee und Christian Götz. Stefan Reinhard (DHBW Karlsruhe) ist von dem Format des Kolloquiums begeistert: „Das Kolloquium trägt dazu bei, dass sich die akademischen Mitarbeiter der verschiedenen Standorte vernetzen und die Hochschule auf dieser Ebene weiter zusammenwächst.“