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In 30 Stunden von der Idee zum Prototyp

22. Juli 2018

DHBW-Studenten nehmen am Makeathon München teil

Der zweite Makeathon München fand im Rahmen der Automatisierungsmesse automatica statt. Unter dem Motto „make, create and have fun“ bestritten 123 Teilnehmer aus 8 verschiedenen Ländern einen 30-stündigen Marathon. Optima nonwovens wurde durch die fünf jungen und motivierten Kollegen Dennis Schmeiss, Stephan Coels, Felix Bölz, Maximilien Renaudier (Maschinenbau-Student der DHBW Mosbach) und Sebastian Geyer (Elektrotechnik-Student der DHBW Mosbach) vertreten.

Während des Makeathons verfolgen einzelne Teams einen Weg von einer Idee bis hin zum ersten Prototypen. Dabei schlossen sich dem Optima-Team drei weitere Studenten aus München und Landshut an.

Ohne jegliche Vorgabe entschied sich das Team dazu, das Thema eines Infeed Simulators, eines Produktvereinzelers, näher zu betrachten. Diese Idee zielte darauf ab, das aktuelle, platzintensive Vorgehen durch ein besseres zu ersetzen. Den Prozess unterteilte das Team in vier Abschnitte: Vereinzeln der Produkte aus einem Stapel, Überprüfen des Abstandes zwischen den Produkten, Anpassen des Abstandes und Beschleunigen auf die Maschinengeschwindigkeit. Den Prototypen bauten sie aus den begrenzt zur Verfügung stehenden Materialien und mit Hilfe von in 3D-Druckern konstruierten Teilen. Die Steuerung übernahm ein Mikrocontroller des Typs Arduino UNO.

Nach der Themenfindung teilte sich das Team in die Gruppen Konstruktion, Aktorik/Sensorik und Software auf, um parallel und effektiv arbeiten zu können. Bei regelmäßigen Besprechungen trugen die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse zusammen und besprachen das weitere Vorgehen. Dabei traten mehrere Probleme auf, die zusammen angegangen und gelöst wurden.

Die Arbeitsphase wurde begleitet von Vorstellungen der Projekte bis hin zu einer Abschlusspräsentation. Insgesamt, so die Teilnehmer, stärkte dass internationale Event mehrere Kompetenzen: Teamfähigkeit, schnelle Entscheidungsfindung, internationale Kommunikation, Arbeiten unter Zeitdruck und interdisziplinäre Fähigkeiten.