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Studierender der DHBW Mosbach erhält DAAD-Förderpreis

24. Juli 2018

Große Freude über die Auszeichnung: Studiengangleiter Prof. Dr. Rainer Jochum, Preisträger Filip Wilczynski, Anna-Magdalena Bröckl, stellv. Leiterin des Akademischen Auslandsamts (v.l.n.r)

 

Bad Mergentheim – Filip Wilczyński, Studierender der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach am Campus Bad Mergentheim, erhält den DAAD-Preis 2018. Ausgezeichnet werden Studierende mit guten Studienleistungen, die äußerst motiviert im Studium sind und herausragendes gesellschaftliches und soziales Engagement zeigen. Der Preis soll dazu beitragen, den internationalen Studierenden an deutschen Hochschulen ein Gesicht zu geben. Der Preisträger erhält die Auszeichnung durch das kombinierte Stipendien- und Betreuungsprogramm (STIBET) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Wilczyński ist in Leszno in Polen geboren und aufgewachsen. Über das Programm „Sommer im Schloss“ kam er 2014 nach Deutschland und lernte den kleinsten DHBW-Campus kennen. Seit 2016 studiert er in Bad Mergentheim BWL-International Business mit der Vertiefung Innovation und Technik, aktuell befindet er sich in der vierten Praxisphase bei seinem Dualen Partner, der Roto Dach- und Solartechnologie GmbH aus Bad Mergentheim.

„Das duale Studium ist für mich eine gesunde Mischung aus Theorie und Praxis, da fachliches Wissen aber auch praktische Ansätze zur Problemlösung vermittelt werden. Zudem fühle ich mich in Bad Mergentheim sehr wohl, die offene und freundliche Atmosphäre hat mir das Einleben erleichtert“, so Wilczyński. Prof. Dr. Rainer Jochum, Studiengangsleiter BWL-International Business, begründet die Auswahl folgendermaßen: „Herr Wilczyński zeigt bemerkenswert positive Studienleistungen. Und zusätzlich zu dem notwendigen sehr hohen Einsatz für das duale Studium engagiert er sich auch außerhalb des Curriculums für die Belange der Mitstudierenden. So hat er etwa bei der Begrüßung der neuen Studierenden sehr glaubhaft die Rolle eines etwas schrulligen internationalen Gastdozenten gespielt.“

Der mit 1.000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis wird seit mehr als zehn Jahren vergeben. Für den Preisträger hat die Auszeichnung ganz praktische Folgen: „Diese unerwartete Förderung werde ich für den Kauf eines Fahrrades nutzen, um den Weg zwischen Wohn- und Arbeitsort  schneller zurücklegen und morgens etwas länger schlafen zu können“, sagt der frischgebackene Preisträger mit einem verschmitzten Lächeln.“